Beruflich durchstarten: Inspiration und Orientierung für deinen Weg

Ausbildung in der Industrie Berufsporträt: Technische/r Systemplaner/in – Stahl- und Metallbautechnik

© KI-generiertes Bild

In diesem Artikel erfährst du alles über den Beruf des/der Technischen Systemplaner/in in der Stahl- und Metallbautechnik. Der Artikel räumt mit gängigen Vorurteilen auf und zeigt die Realität dieser spannenden und abwechslungsreichen Tätigkeit. Du entwirfst moderne Lösungen für Bau- und Konstruktionsprojekte, arbeitest mit innovativen digitalen Tools und hast dabei eine attraktive Work-Life-Balance. Zudem gibt es zahlreiche Einstiegsmöglichkeiten und sichere Karriereperspektiven. Der Beruf ist ideal für kreative Köpfe, die sowohl technisches Verständnis als auch Teamarbeit schätzen. Lerne von Erfahrungen aktueller Fachkräfte und entdecke die Zukunft des Stahlbaus!

Stell dir vor, du stehst vor einer riesigen Halle, in der Stahlträger wie Bauklötze gestapelt werden. Du planst, wie daraus Brücken, Hallen oder sogar ganze Fabriken entstehen. Klingt nach harter Knochenarbeit? Oder eher nach einem Job voller Technik und Kreativität? Als Technische/r Systemplaner/in – Stahl- und Metallbautechnik machst du genau das: Du entwirfst smarte Lösungen aus Metall, die unser Alltagsleben stabilisieren. In diesem Berufsporträt räumen wir mit gängigen Vorurteilen auf – durch unser Karussell Vorurteile vs. Realität. Am Ende erfährst du, wie du einsteigst und welche Vorteile dich erwarten. Los geht's!

Karussell: Vorurteile vs. Realität (5 Slides)

Slide 1: Vorurteil – "Der Job ist nur für starke Männer mit Schraubenschlüssel in der Hand"

Realität: Technische Systemplanerinnen und -planer sitzen meist am Computer und planen mit moderner Software. Klar, es gibt Baustellenbesuche, aber der Fokus liegt auf digitaler Planung – mit 3D-Modellen und CAD-Programmen. Frauen sind hier willkommen und machen oft 20 Prozent der Belegschaft aus. Der Beruf braucht Köpfchen für Technik, nicht nur Muskeln. Stell dir vor, du entwirfst eine Stahlkonstruktion für ein Stadion: Präzise Berechnungen sorgen dafür, dass alles hält, ohne dass du selbst schweißt.

Slide 2: Vorurteil – "Der Alltag ist eintönig, immer dasselbe Blech schneiden"

Realität: Jeder Tag bringt Abwechslung! Du arbeitest an Projekten von Garagen über Industriehallen bis zu Windkraftanlagen. Morgens triffst du dich mit Architekten, mittags optimierst du Pläne für Kosten und Material, nachmittags checkst du die Baustelle. Digitale Tools wie BIM (Building Information Modeling) machen es spannend – du siehst live, wie deine Ideen Form annehmen. Kein Tag gleicht dem anderen, besonders im Ortenaukreis, wo Firmen wie Metallbauer in Offenburg oder Kehl innovative Projekte für die Region brauchen.

Slide 3: Vorurteil – "Zu technisch, Mathe und Physik müssen perfekt sein"

Realität: Gute Noten in Mathe und Physik helfen, aber der Beruf bildet dich weiter. Du lernst alles in der Ausbildung: Statik, Konstruktionslehre und Software. Viele Azubis kommen mit Hauptschulabschluss und rocken es. Teamarbeit und praktisches Denken zählen mehr als perfekte Schulnoten. In der Stahl- und Metallbautechnik geht's um Problemlösen: Wie baue ich eine Halle, die windfest ist und günstig? Deine Ideen machen den Unterschied, und Fortbildungen halten dich up-to-date.

Slide 4: Vorurteil – "Schlechte Work-Life-Balance, Überstunden auf Baustellen"

Realität: Viele Betriebe bieten 38-Stunden-Wochen mit flexiblen Zeiten. Homeoffice für Planungsarbeit ist Standard, Baustellenbesuche sind überschaubar. Im Ortenaukreis profitierst du von regionalen Firmen, die Wert auf Familie legen – oft mit 30 Urlaubstagen plus Weihnachten. Azubis berichten: Nach Feierabend Zeit für Hobbys, und in der Hochsaison gibt's Zulagen. Der Job ist dynamisch, aber planbar – perfekt für dein Leben.

Slide 5: Vorurteil – "Wenig Verdienst, Billiglohn-Branche"

Realität: Azubis starten mit 900 bis 1.200 Euro im Monat, Gesellen verdienen 2.800 Euro brutto, Planer bis 4.500 Euro. Mit Erfahrung und Meisterbrief kommst du auf 5.000 Euro plus. Benefits wie Betriebsarzt, Jobticket und Weihnachtsgeld sind üblich. In unserer Region boomt der Metallbau durch Industrieparks – unbesetzte Plätze warten! Langfristig: Hohe Nachfrage, sichere Perspektiven in grüner Technik wie Stahl für Solaranlagen.

Das war unser Karussell – hoffentlich hast du die Realität jetzt greifbar vor Augen. Der Beruf Technische/r Systemplaner/in – Stahl- und Metallbautechnik ist ein echter Geheimtipp für Schulabgänger im Ortenaukreis. Lass uns tiefer eintauchen, warum das dein Weg sein könnte.

Was macht den Beruf so besonders?

In der Stahl- und Metallbautechnik geht's um viel mehr als Schweißen. Als Systemplaner/in entwirfst du komplette Systeme: Von der Idee bis zur fertigen Konstruktion. Du liest Baupläne, berechnest Tragfähigkeiten und koordinierst mit Lieferanten. Stell dir vor, du planst die Stahlstruktur für ein neues Einkaufszentrum in Offenburg – deine Arbeit trägt buchstäblich Tausende Menschen. Moderne Tools wie AutoCAD oder Tekla machen's einfach: Du modellierst virtuell, bevor der erste Schrauber fällt.

Im Ortenaukreis blüht der Sektor: Lokale Firmen bauen Hallen für Logistikzentren, Brücken über den Rhein oder Teile für die Automobilindustrie. Viele Ausbildungsbetriebe suchen jetzt Nachwuchs, weil die Babyboomer in Rente gehen. Du arbeitest in Teams mit Ingenieuren, Schweißern und Architekten – immer mit Blick für Nachhaltigkeit, wie recycelbaren Stahl.

Ein Tag aus dem Leben einer Technischen Systemplanerin

Nehmen wir Anna, 25, aus Kehl. Sie startet um 8 Uhr im Büro: Kaffeerunde, dann Mail-Check. Neue Aufgabe: Eine Industriehalle erweitern. Sie lädt das 3D-Modell hoch, passt Statik an – Windlasten für den Ortenau-Wind berücksichtigt. Um 11 Uhr Meeting mit dem Chef: "Passt die Kostenrahmen?" Ja, dank smarter Materialwahl. Mittagspause mit Kollegen, dann Baustellenfahrt nach Schwanau: Dort siehst du, wie dein Plan real wird. Nachmittags: Angebote einholen, Zeichnungen finalisieren. Um 16 Uhr Feierabend – Zeit für Volleyballtraining.

Anna sagt: "Ich dachte, es wäre dreckig und laut. Aber ich plane die Zukunft – und verdiene gut dabei." Solche Geschichten hörst du oft in unseren Videos und Interviews.

Einstiegsvoraussetzungen: So kommst du rein

Du brauchst keinen Doktortitel – der Einstieg ist machbar!

  • Schulabschluss: Mindestens Hauptschulabschluss mit guten Noten in Mathe, Physik und Deutsch. Realschulabschluss ist super, Abitur kein Muss.
  • Persönliche Skills: Technisches Interesse, Genauigkeit, Teamfähigkeit. Praktika im Metallbau helfen enorm – wir bei "Schule! und nun?" vermitteln sie gerne.
  • Ausbildung: 3,5 Jahre dual: 80 Prozent im Betrieb, 20 Prozent in der Berufsschule (z.B. Gewerblich-Technische Schule Offenburg). Du lernst Planen, Konstruieren, Qualitätskontrolle.
  • Bewerbungstipps: Lebenslauf mit Praktika, Anschreiben: "Warum Stahlbau? Weil ich stabile Strukturen baue – wie meine Karriere!" Interviews üben? Schau unsere Tipps unter "Infos & Tipps".

Im Ortenaukreis: Suche bei Firmen in Offenburg, Lahr oder Kehl. Viele Plätze unbesetzt – wir listen sie in unserem Magazin und auf der Site.

Benefits: Warum das dein Booster wird

  • Geld: Brutto 2.800 Euro als Geselle, mehr als viele Bürojobs. Zulagen für Schicht, Überstunden.
  • Sicherheit: Fachkräftemangel garantiert Jobs. Aufstieg zu Meister/in oder Ingenieur möglich.
  • Weiterbildung: Kostenlos! Zertifikate in BIM oder Lasertechnik.
  • Work-Life: 38-Stunden-Woche, Homeoffice, 30+ Urlaubstage. Firmenfeiern, Betriebsausflüge.
  • Zukunft: Grüner Stahlbau boomt – du baust an erneuerbarer Energie.

Noch unsicher? Blättere im Magazin "Schule! und nun?". Finde Praktika, bewerbe dich, starte durch. Der Stahlbau wartet auf dich – stabil, zukunftsweisend, greifbar. Worauf wartest du?