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Ausbildung im Handwerk Faszination Stein: Der Beruf des Steinmetzes und Steinbildhauers (m/w/d)

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Der Artikel beleuchtet den spannenden Beruf des Steinmetzes und Steinbildhauers, insbesondere den Schwerpunkt auf Steinbildhauerarbeiten. Er beschreibt die vielfältigen Tätigkeiten, die von der Auswahl des Steins bis hin zur künstlerischen Gestaltung reichen. Die Ausbildung ist dual und bietet die Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit theoretischem Wissen zu verbinden. Der Artikel hebt die benötigten Fähigkeiten hervor, wie handwerkliches Geschick und Kreativität, und stellt die verschiedenen Karrierewege und Verdienste vor. Besonders im Ortenaukreis gibt es zahlreiche Ausbildungsplätze, die auf talentierte Nachwuchskräfte warten.

Stell dir vor, du arbeitest mit einem Material, das schon Tausende von Jahren besteht: Stein. Als Steinmetz/in und Steinbildhauer/in gibst du ihm eine neue Form – sei es für ein beeindruckendes Gebäude, eine Skulptur oder einen Grabstein. Dieser Beruf verbindet handwerkliches Können mit Kreativität und Präzision. Besonders im Schwerpunkt Steinbildhauerarbeiten geht es um künstlerische Gestaltungen, die Emotionen wecken und Geschichten erzählen. Im Ortenaukreis sucht das Handwerk nach talentierten Nachwuchskräften, weil viele Ausbildungsplätze offen sind. Hier erfährst du alles Wichtige in unserem 5-Slide-Karussell-Format: von den täglichen Aufgaben bis zur Karriere. Lass uns starten!

Slide 1: Was macht man eigentlich als Steinmetz/in und Steinbildhauer/in?

Der Alltag eines Steinmetz/Steinbildhauer beginnt oft mit der Auswahl des richtigen Steins. Du bearbeitest Naturstein wie Granit, Marmor oder Sandstein, der aus lokalen Steinbrüchen kommt – im Ortenaukreis gibt es tolle Quellen dafür. Im Schwerpunkt Steinbildhauerarbeiten modellierst du den Stein zu individuellen Formen: von ornamentalen Verzierungen für Fassaden über Skulpturen bis hin zu restaurierten Kunstwerken an historischen Gebäuden.

Ein typischer Tag könnte so aussehen: Morgens planst du mit dem Team, welche Teile geschnitten und geformt werden müssen. Dann kommt die Maschine zum Einsatz – moderne CNC-Fräsen für grobe Formen –, bevor du mit Handwerkzeugen die Feinarbeiten machst. Du misst genau, schleifst Oberflächen glatt und bringst Details wie Reliefs oder Inschriften zum Vorschein. Besonders spannend sind Aufträge für Kirchen oder Denkmäler, wo jede Linie zählt.

Aber es geht nicht nur um Formen: Du berätst Kunden, ob der Stein witterungsbeständig ist oder wie er im Innenraum wirkt. Sicherheit ist oberstes Gebot – du trägst Schutzkleidung und achtest auf stabile Maschinen. Viele Steinbildhauer arbeiten auch an Restaurierungen, retten alte Skulpturen vor Verfall. Das macht den Job abwechslungsreich: Mal kreativ schnitzen, mal technisch konstruieren. Und das Beste? Deine Werke halten ewig – du hinterlässt Spuren in der Landschaft des Ortenaukreises.

Falls du kreativ bist, geduldig und gerne mit den Händen arbeitest, passt das perfekt. Viele berichten, dass der Moment, wenn aus rohem Block Kunst entsteht, unbezahlbar ist. Im Ortenaukreis gibt es Betriebe, die genau solche Projekte umsetzen, von modernen Grabmälern bis zu Brunnenfiguren.

Slide 2: Die Ausbildung – Dauer, Berufsschule und Betrieb

Die Ausbildung zum Steinmetz/Steinbildhauer dauert dreieinhalb Jahre und ist dual: Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule. Im Ortenaukreis findest du passende Ausbildungsbetriebe über Plattformen wie unsere – viele haben unbesetzte Plätze.

Im ersten Lehrjahr steigst du ein: Du lernst Steinsorten kennen, bedienen Sägen und Schleifmaschinen. Theorie in der Berufsschule (z.B. in Offenburg) dreht sich um Materialkunde, Zeichnen und Rechnen. Zweites Jahr: Fokus auf Steinbildhauerarbeiten – du übst Reliefs und Figuren. Du wechselst alle zwei Wochen zwischen Betrieb und Schule, was Praxis und Wissen optimal verbindet.

Ab dem dritten Jahr spezialisierst du dich: Entwerfe eigene Modelle, restauriere echte Objekte. Prüfungen am Ende jeder Phase sichern dein Können. Viele Betriebe bieten Probearbeiten an, damit du testest, ob es passt. Der Einstiegslohn liegt bei rund 800–1.000 Euro brutto im ersten Jahr, steigt auf bis 1.200 Euro später. Nach der Abschlussprüfung bist du Geselle/in – bereit für den Arbeitsmarkt.

Die Ausbildung ist anspruchsvoll, aber machbar, wenn du strukturiert bist. Kollegen loben die tolle Atmosphäre in kleinen Werkstätten, wo du schnell Verantwortung übernimmst. Im Ortenaukreis kooperieren Schulen und Betriebe eng, um den Übergang reibungslos zu machen.

Slide 3: Welche Stärken bringst du mit – und welche brauchst du?

Als Steinbildhauer brauchst du vor allem:

  • Handwerkliches Geschick und ein Auge für Details.
  • Kreativität: Du siehst im rohen Stein schon die fertige Skulptur.
  • Körperliche Fitness: Steine sind schwer, und du stehst viel.
  • Geduld: Feine Arbeiten brauchen Zeit.

Zusätzlich helfen dir folgende Stärken:

  • Interesse an Kunst oder Technik.
  • Gute mathematische und zeichnerische Fähigkeiten für Pläne.
  • Teamfähigkeit, da du mit Architekten und Kollegen arbeitest.
  • Belastbarkeit, um mit Staub und Lärm umzugehen (obwohl moderne Werkstätten dies minimieren).
  • Neugier und Lernbereitschaft.
  • Eine positive Einstellung, bei der jeder Fehler zur Lernchance wird.

Im Ortenaukreis schätzen Betriebe motivierte Azubis, die Lust auf handfestes Arbeiten haben. Deine Stärken? Teste sie mit einem Praktikum!

Slide 4: Typisches Werkzeug und Material – Dein Arbeitsalltag

Das Herzstück: Dein Werkzeugkasten. Moderne Sägen und Fräsen für Grobarbeiten, daneben klassische Meißel, Hämmer und Feilen für Steinbildhauerpräzision. Wichtig sind Schleifmaschinen für glatte Oberflächen und Wasserstrahlschneider für filigrane Schnitte.

Materialien? Naturstein dominiert: Harter Granit für Außenbereiche, edler Marmor für Skulpturen. Im Ortenaukreis kommt Sandstein aus regionalen Brechen – nachhaltig und lokal. Du lernst, wie Travertin porös ist oder Kalkstein weich bearbeitbar.

Sicherheit geht vor: Staubschutzmasken, Gehörschutz und stabile Schuhe sind Standard. Digitale Tools wie 3D-Scanner ergänzen das Handwerk. Mit der Zeit wirst du Profi im Umgang – von der groben Blockierung bis zum polierten Finish.

Slide 5: Karrierewege – Von Geselle/in zur Meister/in und Selbstständigkeit

Nach der Ausbildung startest du als Geselle/in mit 2.000–2.500 Euro Monatsgehalt. Du übernimmst eigene Projekte, reist zu Baustellen. Nach 2–3 Jahren: Meisterprüfung (1 Jahr Vorbereitung). Als Meister/in leitest du Teams, entwirfst und verdienst 3.000–4.500 Euro.

Selbstständigkeit lockt viele: Dein eigener Steinbildhauer-Betrieb für Skulpturen oder Restaurierungen. Im Ortenaukreis boomt das, dank Tourismus und Denkmalschutz. Internationale Chancen? Ja, für Kirchenrestaurierungen in Europa. Weiterbildung in CAD oder Restaurierung öffnet Türen.

Die Perspektiven sind rosig: Nachfrage nach Qualifikationen steigt, Arbeitslosigkeit niedrig. Viele Meister bauen Firmen auf, die Generationen halten.

Bist du bereit, Stein zu Geschichte zu machen? Frag jetzt ein Praktikum oder Probearbeiten in einem Betrieb in der Ortenau an! Schreib uns oder schau im Magazin nach – dein Weg zum Ausbildungsplatz beginnt hier. Wir verbinden dich!