Beruflich durchstarten: Inspiration und Orientierung für deinen Weg

Ausbildung im Handwerk Maler/in und Lackierer/in: Beruf mit Perspektive im Bauten- und Korrosionsschutz

© KI-generiertes Bild

Der Beruf des Malers und Lackierers mit Schwerpunkt Bauten- und Korrosionsschutz bietet eine spannende Mischung aus handwerklichem Geschick und kreativem Gestaltungsspielraum. In dieser abwechslungsreichen Tätigkeit bist du nicht nur für die ästhetische Gestaltung von Gebäuden verantwortlich, sondern schützt auch Bauwerke wie Brücken vor schädlichem Rost und Witterungseinflüssen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst praktische sowie theoretische Inhalte. Mit hervorragenden Verdienstmöglichkeiten und der wachsenden Nachfrage in der Bau- und Sanierungsbranche ist dieser Beruf besonders zukunftssicher. Eine Checkliste hilft dir dabei, zu überprüfen, ob dieser Beruf zu dir passt, und ein Schnuppertag gibt dir die Gelegenheit, den Alltag eines Malers hautnah zu erleben.

Stell dir vor, du stehst auf einer Baustelle, Pinsel oder Rolle in der Hand, und gibst einem alten Gebäude neuen Glanz. Oder du schützt eine Brücke vor Rost, damit sie noch Jahrzehnte hält. Das ist der Alltag einer Maler/in und Lackierer/in mit Schwerpunkt Bauten- und Korrosionsschutz. Dieser Ausbildungsberuf verbindet handwerkliches Können mit kreativen Ideen und ist super gefragt im Ortenaukreis, wo Bauvorhaben boomen. Viele Schulabgänger entdecken hier ihren Weg in eine sichere Zukunft mit guten Verdienstchancen. In diesem Porträt schauen wir uns den Beruf genau an: Was machst du genau? Wie läuft die Ausbildung? Und passt er zu dir? Am Ende gibt's eine praktische Checkliste, die dir hilft, das schnell zu checken.

Was macht eine Maler/in und Lackierer/in (Bauten- & Korrosionsschutz) eigentlich?

Maler/innen und Lackierer/innen sorgen dafür, dass Bauten nicht nur schön aussehen, sondern auch lange halten. Im Schwerpunkt Bauten- und Korrosionsschutz geht's um den Schutz vor Witterung, Rost und Abnutzung. Du streichst Fassaden, Wände und Decken, lackierst Stahlkonstruktionen wie Brücken oder Hallen und trägst Schutzanstriche auf. Korrosionsschutz bedeutet, du verhinderst, dass Metall rostet – super wichtig für Industrieanlagen, Schiffe oder öffentliche Gebäude in unserer Region.

Ein typischer Arbeitstag? Morgens trefft ihr euch im Betrieb, ladet Material ins Auto und fahrt zur Baustelle. Du bereitest Oberflächen vor: Abschleifen, reinigen, grundieren. Dann mischt du Farben oder Lacke genau nach Rezept und trägst sie auf – mit Pinsel, Rolle, Sprühpistole oder sogar Maschinen. Bei Korrosionsschutz arbeitest du oft mit speziellen Beschichtungen, die gegen Salz, Feuchtigkeit oder Chemikalien schützen. Im Ortenaukreis gibt's tolle Einsatzorte: Neue Wohnblöcke in Offenburg, Sanierungen in Achern oder Industriehallen am Rheinufer.

Du bist nicht nur Handwerker/in, sondern auch Problemlöser/in. Wenn eine Fassade porös ist, überlegst du, welcher Schutz am besten passt. Kreativität kommt bei Innenarbeiten zum Einsatz: Du wählst Farben, die Räume wohnlich machen. Und Sicherheit ist immer im Vordergrund – du arbeitest in der Höhe, mit Gerüsten oder Klebern, also trägst du Helm, Geschirr und Atemschutz.

Die Ausbildung: Drei Jahre Praxis und Theorie

Die Ausbildung dauert drei Jahre und ist dual: Du lernst im Betrieb und in der Berufsschule. Im Ortenaukreis findest du Ausbildungsbetriebe bei Malerfirmen, die mit uns kooperieren – schau in unserem Partnerbereich nach. Im ersten Jahr geht's um Basics: Werkzeuge handhaben, Oberflächen vorbereiten, einfache Anstriche. Du lernst Farblehre, Materialkunde und Umweltschutz.

Ab dem zweiten Jahr vertiefst du den Schwerpunkt Bauten- und Korrosionsschutz: Spezielle Lacke mischen, Hochdruckreinigung, Spritztechniken. Du übst an realen Projekten, z.B. eine Fassade schützen oder eine Stahlkonstruktion lackieren. In der Berufsschule lernst du Mathe für Flächenberechnungen, Physik für Trocknungszeiten und Vorschriften zu Arbeitssicherheit.

Am Ende machst du den Gesellenbrief – und schon bist du fit für den Arbeitsmarkt. Viele Betriebe übernehmen ihre Azubis danach. Verdienst? Im ersten Jahr ca. 800-1000 Euro brutto, steigt auf 1200-1500 im dritten. Danach als Geselle 2500-3500 Euro, je nach Region und Erfahrung. Mit Meisterbrief oder Weiterbildung (z.B. Fachkraft für Korrosionsschutz) kommst du auf 4000 Euro und mehr. Karrierechancen: Eigener Meisterbetrieb gründen, Bauleitung übernehmen oder in der Industrie arbeiten.

Warum ist der Beruf zukunftssicher? Es gibt Tausende unbesetzte Plätze, weil zu wenige nachkommen. Im Ortenaukreis boomen Bau und Sanierung durch Denkmalschutz und Nachhaltigkeit. Du hilfst aktiv beim Klimaschutz: Spezielle Anstriche sparen Energie, weil Gebäude besser isolieren.

Alltag und Arbeitsumfeld: Vielfalt pur

Dein Arbeitsplatz ist abwechslungsreich. Mal drinnen in Neubauten, mal draußen an Brücken – bei Sonne, Regen oder Wind. Du arbeitest im Team mit Kollegen, Meistern und Bauleitern. Kundenkontakt gibt's bei Privatkunden: Du berätst zu Farben, erstellst Angebote. Bei Großprojekten koordinierst du mit Architekten.

Mobilität ist Key: Du fährst mit dem Betriebswagen zur Baustelle, oft im Ortenaukreis oder drumherum. Schichtarbeit ist selten, aber Überstunden bei Termindruck möglich. Freizeit? 5-Tage-Woche, 30 Urlaubstage. Fitness zählt: Heben, Klettern, Stehen – aber mit guter Technik machbar.

Checkliste: Passt Maler/in und Lackierer/in (Bauten- & Korrosionsschutz) zu dir? (7 Punkte)

Überleg dir diese Fragen ehrlich. Wenn die meisten mit "Ja" beantwortet sind, könnte das dein Beruf sein!

  • Interessen: Magst du handwerkliche Arbeiten, basteln oder mit Farben experimentieren? Bist du neugierig auf Bauprojekte und wie man Dinge schützt und verschönert? Wenn ja, fühlst du dich hier wohl.
  • Stärken: Bist du geschickt mit den Händen, präzise und hast ein gutes Auge für Details? Technisches Verständnis hilft bei Lackmischungen und Oberflächenprüfung.
  • Umfeld: Stört dich Staub, Farbgeruch oder Arbeit im Freien nicht? Du bist oft draußen, bei jedem Wetter, und magst Teamarbeit auf Baustellen.
  • Mobilität: Bist du flexibel unterwegs, fährst gerne Auto und hast keine Angst vor Höhenarbeiten auf Gerüsten?
  • Lernbereitschaft: Willst du Neues lernen, wie neue Spritztechniken oder umweltfreundliche Lacke? Der Beruf entwickelt sich weiter, z.B. mit digitalen Farbmischern.
  • Sicherheit: Nimmst du Regeln ernst? Du arbeitest mit Chemikalien, in der Höhe – Sicherheit geht immer vor.
  • Kundenkontakt: Freut dich Beratung mit Kunden oder Erklären deiner Arbeit? Es gibt Momente, wo du direkt mit Leuten sprichst.

Zähl deine "Ja"s: Bei 5-7 Punkten passt's super! Unsicher? Kein Problem – mach den nächsten Schritt.

CTA: Schnüffle rein – buch einen Schnuppertag!

Theorie ist gut, Praxis ist besser. Bei "Schule! und nun?" vermitteln wir Schnuppertage bei lokalen Malerbetrieben im Ortenaukreis. Sieh selbst, wie's läuft: Farbe auftragen, Lackieren üben, mit Profis quatschen. Kontaktiere uns über unser Kontaktformular oder schau in den Partnerbereich. Viele Azubis haben so ihren Einstieg gefunden. Es gibt massig freie Plätze – greif zu!

Dieser Beruf gibt dir Unabhängigkeit, gute Kohle und das Gefühl, etwas Bleibendes zu schaffen. Im Ortenaukreis brauchen Firmen jetzt Talente wie dich. Überleg nicht ewig – check die Checkliste und melde dich für einen Schnuppertag. Deine Zukunft in leuchtenden Farben wartet!