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Ausbildung im Dienstleistungssektor Mythen und Realität: Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien

© KI-generiertes Bild

Der Beruf des Kaufmanns/-frau für audiovisuelle Medien ist weit mehr als nur der Umgang mit Kameras und das Drehen von Filmen. In diesem Artikel werden verbreitete Mythen über diesen spannenden Ausbildungsberuf entlarvt. Von der technischen Planung über die Organisation von Drehs bis hin zu den Karrierechancen – es erwartet dich eine aufregende Mischung aus Kreativität und Struktur. Die Ausbildung bietet eine Vielzahl von Perspektiven in dynamischen Bereichen wie Werbung und Digital Marketing. Tauche ein in die Realität hinter den Kulissen der Medienproduktion und entdecke, warum dieser Beruf genau das Richtige für dich sein könnte.

Stell dir vor, du stehst vor der Kamera, Lights, Camera, Action – und plötzlich bist du nicht der Star, sondern der Mensch hinter den Kulissen, der alles am Laufen hält. Der Beruf Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien klingt nach Glamour, nach roten Teppichen und Hollywood-Produktionen. Aber ist das wirklich so? Viele Schulabgänger im Ortenaukreis hören von diesem Ausbildungsberuf und denken sofort an coole Videos drehen oder als Influencer durchstarten. Doch die Realität ist spannender und vielfältiger. In diesem Berufsporträt räumen wir mit den größten Vorurteilen auf – Mythos vs. Realität. Wir schauen uns an, was der Job wirklich bringt, welche Chancen er bietet und warum er perfekt für dich sein könnte, wenn du kreativ, organisiert und teamfähig bist. Los geht's!

Mythos 1: "Das ist nur für Filmstars und Kreative – Technik interessiert niemanden"

Mythos: Viele glauben, als Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien dreht man den ganzen Tag Filme oder macht TikToks. Es geht nur um Kamera, Schnitt und Ruhm – Technik? Fehlanzeige!

Realität: Technik ist der Kern des Jobs! Du planst, kaufst und wartest Equipment wie Kameras, Drohnen, Mikrofone und Bearbeitungssoftware. Stell dir vor, du organisierst eine Firmenvideo-Produktion für einen Betrieb in Offenburg: Du checkst, ob die Beleuchtung top ist, testest den Ton und sorgst dafür, dass alles nahtlos läuft. In der Ausbildung lernst du Software wie Adobe Premiere oder Final Cut Pro, baust Sets auf und handelst mit Lieferanten. Es ist ein Mix aus Kreativität und Praxis – 50 Prozent Organisation, 50 Prozent Medienmachen. Im Ortenaukreis gibt's viele Firmen in der Medienbranche, von Werbeagenturen bis Event-Produktionen, die genau solche Azubis brauchen. Kein Star-Sein nötig, sondern handfeste Skills, die dich überall einsetzbar machen.

Mythos 2: "Da sitzt man nur am Computer und langweilt sich"

Mythos: Der Beruf ist bürobasiert, staubt vor dem Rechner und hat null Action. Kein Abenteuer, nur Excel-Tabellen.

Realität: Action pur! Du bist unterwegs – auf Drehs in Kehl, bei Events in Lahr oder in Studios in Oberkirch. Du koordinierst Teams, reist zu Shootings, interviewst Leute vor Ort und schneidest Inhalte für YouTube oder TV. Ein typischer Tag: Morgens Besprechung mit dem Team, mittags Dreh am Kinzigtal-Standort eines Partners, abends Postproduktion. Die Ausbildung dauert drei Jahre, dual bei einem Medienunternehmen und in der Berufsschule. Du lernst Projektmanagement, Marketing und sogar Vertrieb von Medieninhalten. Und ja, es gibt auch Büroarbeit, wie Budgets planen oder Kunden betreuen – das macht den Job rund. Viele Absolventen landen in dynamischen Branchen wie Werbung, TV oder Online-Content, wo Langeweile ein Fremdwort ist.

Mythos 3: "Verdienst schlecht, und es gibt keine Karrierechancen"

Mythos: Einsteiger verdienen Peanuts, und der Job führt nirgendwo hin. Nur Freelancer-Dasein ohne Sicherheit.

Realität: Solide Perspektiven! In der ersten Ausbildungsjahre gibt's ca. 900–1.100 Euro Brutto, steigend auf 1.200–1.400 Euro im dritten Jahr. Danach als Geselle: 2.500–3.500 Euro, je nach Region und Firma. Im Ortenaukreis, mit guten Verbindungen zu Baden-Württemberg-Unternehmen, sind Einstiegsgehälter oft höher. Karrierewege? Meister/in werden, Abteilungsleiter/in in Agenturen oder selbstständig als Produzent/in. Viele steigen in Eventmanagement oder Digital Marketing auf. Die Branche boomt durch Social Media und Streaming – unbesetzte Plätze gibt's massenhaft. Plattformen wie "Schule! und nun?" helfen dir, passende Betriebe zu finden. Positiv: Hohe Nachfrage nach qualifizierten Kräften, die Medien und Business verbinden.

Mythos 4: "Zu stressig und unregelmäßig – kein 9-to-5-Job"

Mythos: Dauernd Überstunden, Nachtschichten, Chaos ohne Plan.

Realität: Struktur mit Kick! Ja, Events können spät enden, aber feste Arbeitszeiten sind Standard. Du lernst Zeitmanagement, das dich fit fürs Leben macht. Teams sind eng, Spaß inklusive – stell dir vor, du produzierst ein Video für den Ortenaukreis-Footballclub oder ein Firmenjubiläum. Stress gibt's, wie in jedem Job, aber du baust Resilienz auf. Viele berichten: Die Abwechslung hält motiviert. Tipp von Azubis: Gute Planung ist Schlüssel – und die lernst du direkt.

Mythos 5: "Nur für Extrovertierte – Schüchterner kommen nicht weit"

Mythos: Du musst Party-Löwe sein, um Kunden zu überzeugen.

Realität: Teamplayer gesucht! Introvertierte glänzen im Schnitt oder bei der Planung, Extro's bei Drehs. Kommunikation lernst du: Von Kundeninterviews bis Teamkoordination. Soft Skills wie Empathie und Organisation zählen mehr als Show. In der Ausbildung übst du Bewerbungen, Präsentationen und Netzwerken – perfekt für den Einstieg ins Berufsleben.

Warum dieser Beruf zu dir passt – Dein Weg zum Ausbildungsplatz

Wenn du Filme liebst, organisiert bist und Neues lernen willst, ist Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien dein Ding. Im Ortenaukreis suchen Agenturen, Sender und Produktionsfirmen Azubis. Schau in unsere Rubrik Der Weg zum Ausbildungsplatz:

  • Schritt 1: Interessen checken (z.B. via Videos hier).
  • Schritt 2: Praktikum machen.
  • Schritt 3: Bewerbung schreiben – wir haben Tipps!

In Karrierechancen & Verdienst findest du mehr zu Perspektiven.

Wir haben mit Azubis gesprochen: "Ich dachte, es geht nur um Drehen – aber ich liebe die Organisation!", sagt Anna aus Appenweier. "Toll, wie kreativ und businessnah es ist", meint Tim aus Neuried.

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